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Mensch sein - Mensch bleiben | Über mich

Wer bin Ich? | Wo will ich hin? | Was können Sie von mir erwarten?

„Qualität beginnt beim Menschen, nicht bei den Dingen. Wer hier einen Wandel herbeiführen will, muss zuallererst
auf die innere Einstellung aller Mitarbeiter abzielen.“ Philip B. Crosby, amerik. Unternehmensberater, geb. 1926

 
   






Wer bin ich?

Stephanie Bartsch
Geboren am 11.06.1970 in Osnabrück,
Verheiratet und zwei Kinder geboren 1996 und 1999.

Berufliche Stationen:

  • Tischlerlehre
  • Telefonseelsorge Ausbildung und Mitarbeit
  • Jugendherbergsmutter
  • Pädagogische Mitarbeiterin im Mutter-Kind-Haus für minderjährige Mütter
  • Literaturreferentin
  • Sozialpädagogikstudium in Enschede (NL)
  • Coaching und Systemische Beratung für Lehrkräfte Arbeitsschwerpunkt Einzelberatung im Bereich Burnout-Prävention für Lehrkräfte
  • Mediationsausbildung nach den Standards des Bundesverbandes Mediation BM
  • Mai 2010 bis Juni 2011 Studium "Schulentwicklungsberatung" an der an die TU Dortmund
    angegliederten Dortmunder Akademie für pädagogische Führungskräfte unter der Leitung von Professor Rolff.
  • Februar 2013 bis Oktober 2013 zertifizierte Trainerausbildung für erfahrungsorientiertes Lernen (EOL) bei Metalog academy
  • Mai 2014 bis Novemer 2015 hypnosystemische Coachingausbildung bei Gunther Schmidt im Milton-Erickson-Institut in Heidelberg

Erfahrung:

  • Saxion Hoge Scholen Enschede, Niederlande: Dozentin auf Honorarbasis, Themen: Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg und Mobbingintervention "no blame approach"
  • TU Dortmund, Zentrum für Weiterbildung: Dozentin auf Honorarbasis, Thema: Entlastungsstrategien für Lehrkräfte/ Unterrichtsstörungen
  • Excurs Professional, Hannover, Fachakademie für Führungskräfte im Gesundheitswesen: Dozentin auf Honorarbasis, Themen: Motivation, Beschwerdemanagement, Konfliktumgang
  • Schulinterne Lehrerfortbildungen und pädagogische Tage in Schulen und für Gewerkschaften, Unfallkassen und Lehrerfortbildung der Landesschulbehörden
  • Mitarbeit auf Honorarbasis bei PwB (Projektgruppe wissenschaftliche Beratung), Hohenaspe
  • Mitarbeit auf Honorarbasis bei expirit persolution, Unternehmensberatung, Westerholz
  • Schulentwicklungsbegleitung zu Themen wie
    - Gewaltprävention und wertschätzender Umgang im Schulalltag, sowie
    - Gesundheitsförderung der Lehrkräfte als auch
    - Begleitung des Prozesses einer Schulfusion zweier Grundschulen
  • 5. DAPF- (Deutsche Akademie für pädagogische Führungskräfte) Kongress "Handwerkszeug für Schulleitungen 12. Mai 2012 Workshop "Entlastungsstrategien zur langfristigen Erhaltung der eigenen Gesundheit und Arbeitszufriedenheit" siehe auch meinen Beitrag in dem Kongress-Band "Das Handwerkszeug für die Schulleitung" erschienen bei Beltz 2013, Seiten 58 -69
  • Deutscher Schulleiterkongress 7.3.-9.3.2013 (Workshop zum Thema "Salutogene Führung - Wie kann das gelingen?)
  • Deutscher Schulleiterkongress 2014:
    "Entlastungsstrategien zur langfristigen Erhaltung der eigenen Arbeitszufriedenheit und Gesundheit"
  • Deutscher Schulleiterkongress 2015:
    "Wer fragt, der führt - Lösungsfokussierte Gesprächsführung"
  • Wolters Kluwer /Carl Link Verlag: Webinar für Schulleitungen "Stress? Hab ich nicht!"
  • Pädagogische Woche Oldenburg der Carl-von-Ossietzky- Universität Oldenburg 2014:
    "Gelingender Umgang mit herausforderndem Verhalten von Schülerinnen und Schülern auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation"
    "Entlastungsstrategien zur langfristigen Erhaltung der eigenen Arbeitszufriedenheit und Gesundheit"
  • Österreichischer Kitaleiterkongress in Wien 2014:
    "Wie Sie alles unter einen Hut bekommen"

 

Wo will ich hin?

Beratung war schon von jeher mein Schwerpunkt, da ich in diesem Feld mein Talent sehe. Als dann in meinem näheren Umfeld mehrere, auch junge Lehrerinnen an Stress bedingten Symptomen erkrankten und keinerlei Unterstützung zur Veränderung der Ursachen erhielten, wuchs in mir die Idee, dass hier ein zukünftiges Arbeitsfeld für mich und andere Sozialpädagog/innen zu entwickeln sei.
Je tiefer gehend ich mich mit dem Thema befasste, umso klarer wurde mir, dass die Situation der Lehrer/innen zwangsläufig auf das Thema „Burnout“ hinausläuft. (Nur etwa 10% der Lehrkräfte erreichen arbeitend das Pensionsalter!)
Auch meine Mutter, die Grundschullehrerin war, ist vorzeitig aus dem Berufsleben ausgeschieden und ich habe den Leidensweg, der in dieser Entscheidung mündete, miterlebt.
Laut einer Umfrage (Rheinland Pfalz „Projekt Lehrergesundheit“) gehen der Frühpensionierung im Schnitt 9,1 Jahre mit Beschwerden, die zum vorzeitigen Austritt aus dem Berufsleben führen, voraus.
Das bedeutet, wenn ein Lehrer an einem  Tinnitus  erkrankt, wird in der Regel mit Infusionen das Symptom bekämpft und nach einer Woche, geht es wieder zurück in die "Arena". Beim nächsten Mal ist es dann vielleicht ein Hörsturz. Hilfe muss der Betroffene sich selbst organisieren und bezahlen, was gerne hinausgezögert wird, bis die Krankheitssymptome das Leben zu stark belasten.
Durch die Häufigkeit der Arbeitsunfähigkeitsrenten, ist der Staat nicht nur finanziell empfindlich getroffen: Die Weisheit und der Erfahrungsschatz der älteren Lehrkräfte kommt den Schülern nicht mehr zugute.
Außerdem sind die statistischen 9,1 Jahre, die der Frührente vorausgehen auch verbunden mit häufigerem  Krankheitsausfall, bei dem die Unterrichtsversorgung an Qualität verliert.

Ich selbst bringe die „besten“ Voraussetzungen für ein „Ausbrennen“ mit und beschäftige mich nun seit mehreren Jahren  mit dem wunderbaren Lernziel „Gelassenheit“, welches komplementär zu meinem Perfektionsdrang steht.
Im Gegensatz zur Ausbildung zum Pädagogen wurden wir angehenden Sozialpädagogen in den Niederlanden mit dem nötigen „Handwerkszeug“ gerüstet:

  1. Wir studierten berufsbegleitend, konnten also Fallbeispiele in der Hochschule besprechen und der Veränderungsprozess wurde begleitet.
  2. Wir wurden vier Jahre lang in Selbstreflexion geschult und erhielten Feedback der Klassengemeinschaft. Es wurde also unsere Persönlichkeit, die ja weitestgehend neben Fachwissen unsere Ressource darstellt genau beleuchtet, hinterfragt und geprägt.

Leider ist diese Form der Ausbildung nur in den Niederlanden üblich. Ich plädiere dafür, dass Teile dieses Konzeptes auch für angehende Lehrkräfte verwendet werden. Zum Beispiel die einphasige Ausbildung, die vor fast drei Jahrzehnten in Niedersachsen als Pilotprojekt getestet und wegen eines Regierungswechsels dann wieder eingestellt wurde, wäre eine gute Möglichkeit, rechtzeitig in den Kontakt mit den Kindern zu kommen. Der Praxisschock wäre nicht mehr länger ein Schock, sondern ein fließender Übergang. Auch die Studenten, die merken, dass das Unterrichten in einer Klasse anders ist, als erwartet, haben so noch die Chance, ihr Studium in andere Bahnen zu lenken. 

Der Arbeitgeber ist das Land, das Kultusministerium und dort die Landesschulbehörde. Nun ist es von Land zu Land recht unterschiedlich, wie der Arbeitgeber sich zu der Fürsorgepflicht seinem Personal gegenüber (siehe Arbeitsschutzgesetz von 1998 §§ 4 und 5) verhält.
Da Prävention bekanntlich günstiger ist als Schadensbewältigung, ist die Notwendigkeit für ein flächendeckendes Beratungsangebot gegen Burn out und seine Verwandten in Niedersachsen nicht von der Hand zu weisen.

In den nächsten Jahren werde ich mich für die Einrichtung eines Netzwerkes in Niedersachsen einsetzen.

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Was können Sie von mir erwarten?

Ich bin Diplom Sozialpädagogin und Mediatorin ausgebildet nach den Standards des Bundesverbands Mediation (BM) mit dem Fokus "Nonviolent Communication" (Gewaltfreier Kommunikation) nach Rosenberg. In meiner Position als unabhängige Beraterin versichere ich Ihnen unbedingte Diskretion und Verschwiegenheit.

Ich entwickle seit Beginn 2006 mit Lehrkräften, Kollegien und Schulleitungen Strategien und Konzepte zur Entlastung im beruflichen Alltag.

Ich biete sowohl Einzelgespräche, als auch Gruppentrainings und "Schulinterne Lehrerfortbildungen" (SCHILF) zum Stressmanagement an, welches sich wie folgt in verschiedene Teilthemen gliedern lässt:

  • Kommunikationstraining
  • Zeitmanagement
  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Teamentwicklung
  • Organisationsberatung (Selbst- und/oder Schulorganisation)

Ich bediene mich bei meiner Arbeitsweise kreativ aus dem Werkzeugkoffer der Lösungsfokussierten Kurzzeittherapie (Steve de Shazer und Insoo Kim Berg), dem ressourcenorientierten und kompetenzaktivierenden Hypnosystemischen Coachingkonzept (Gunther Schmidt), den erfahrungsorientierten Lernmethoden (metalog), der Ratio emotiven Verhaltenstherapie (Albert Ellis), und meiner Mediationskompetenz. In Zukunft werde ich den Organismus und Körper als kompetentes Rückmeldesystem mehr und mehr in meine Arbeit mit einbeziehen.

Mein Menschenbild entsteht aus der wertschätzenden Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation (Dr. Marshall B.Rosenberg).

Auf meine absolute Diskretion und Verschwiegenheit können Sie sich verlassen.

Bei mir können Sie sich kennen lernen, sich ausprobieren, überprüfen. Sie können schrittweise lernen, Verhaltensmuster, die nicht mehr zielführend sind, zu verändern.

Sie werden eine Melange von psychosozialen Gesprächen, Tipps und Tricks und tatsächlichem Training von Denken und Verhalten erleben.

Für Schulkollegien und Schulleitung biete ich nach Ihren individuellen Wünschen zusammengestellte Forbildungen an. Ich komme aber auch gerne in Ihre Schule zur Moderation oder Mediation, bei Kommunikationsschwierigkeiten oder Schulentwicklungsfragen.

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